Deine KI-Gespräche liegen in anfälligen .jsonl-Dateien
Jedes Gespräch mit Claude Code oder Codex CLI wird in eine .jsonl-Datei auf der Festplatte geschrieben. Diese Dateien sind Protokolle, an die nur angehängt wird: ohne Indexierung, ohne Suche und ohne Struktur jenseits roher JSON-Zeilen. Sie sammeln sich unbemerkt in ~/.claude/ und ~/.codex/. Werden sie beschädigt oder gelöscht, sind diese Gespräche weg.
Contextify ändert das. Es liest und parst diese Transkriptdateien und speichert jede Nachricht in einer richtigen SQLite-Datenbank mit Volltextsuchindizes. Auf macOS passiert das automatisch im Hintergrund, mit einer visuellen Timeline. Jetzt funktioniert es auch auf Linux.
Ein Befehl zur Installation
Das Installationsprogramm erkennt deine Architektur (x86_64 oder ARM64), lädt die Binärdatei herunter, importiert alle vorhandenen Transkripte, die es findet, und richtet einen systemd-Benutzer-Timer für den automatischen regelmäßigen Import ein. Ist systemd nicht verfügbar, greift es auf cron zurück.
Sobald der Dienst läuft, wird jedes neue Gespräch mit Claude Code oder Codex automatisch indexiert.
Die Datenbank ist die Grundlage für Total Recall
Die Datenbank, die Contextify aufbaut, ist dieselbe, auf der auch der /total-recall-Skill basiert. Total Recall zeigt deiner KI, wie sie deinen Gesprächsverlauf durchsucht. Statt dich daran erinnern zu müssen, in welcher Sitzung diese eine hilfreiche Lösung vorkam, fragst du einfach:
„Nutze total recall, um die Stelle zu finden, an der wir beschlossen haben, Redis statt Postgres für den Sitzungscache zu verwenden.“
Der Skill übersetzt deine Frage in gezielte Datenbankabfragen und liefert die passenden Gesprächsauszüge zurück. Für komplexere Recherchen kannst du den Researcher-Subagenten beauftragen (query:contextify-researcher in Claude Code, contextify_researcher in Codex). Er führt mehrere Abfragen aus und fasst Ergebnisse aus verschiedenen Sitzungen zusammen.
Diese Version verbessert auch den Skill selbst: Eine Erweiterung der Suchabfragen hilft deiner KI, bessere Suchen zu formulieren. Die Dokumentation des JSON-Schemas reduziert Parsing-Fehler, und eine bessere Fehlerbehandlung sorgt für zuverlässigere Ergebnisse.
Gemeinsame Datenbank, von überall durchsuchbar
Wenn du die Datenbank in Dropbox oder iCloud Drive speicherst, kannst du mit Contextify auf deinem Mac die Gespräche visuell durchsehen und auf deinem Linux-Rechner über die CLI suchen. Dieselbe Datenbank, zwei Oberflächen.
Außerdem in dieser Version
Fenster immer im Vordergrund (macOS): Contextify kann jetzt über anderen Fenstern schweben. Umschalten kannst du das über Window > Float on Top. Praktisch, um die Timeline sichtbar zu halten, während deine KI an einer längeren Aufgabe arbeitet.
Einheitliche CLI: Der Hauptbefehl heißt jetzt einfach contextify und ersetzt contextify-query. Der alte Name funktioniert weiterhin über einen Symlink.
Installieren / Aktualisieren
Linux: curl -fsSL https://contextify.sh/install.sh | sh
macOS DMG: Von GitHub herunterladen
macOS App Store: Über den App Store aktualisieren
Homebrew: brew upgrade contextify-query
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